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Grasshoppers Traiskirchen

(c) Eugen Werner

Traiskirchen Grasshoppers @ Vienna Metrostars – 22:3

Am Samstag kam es zum Duell der Tabellennachbarn in der Baseball-Bundesliga: Die Grasshoppers (Platz 3) waren zu Gast in Wien bei den Metrostars (Platz 2). In diesem direkten Duell um die Playoff-Plätze ging es zu Beginn für beide Teams in der Offensive gleich zur Sache. Ein Homerun von Philipp Eckel brachte die Traiskirchner in Führung, Richard Alzinger schlug für die Gastgeber aber mit einem 3-run-shot umgehend zurück. Zu diesem Zeitpunkt war nicht absehbar, dass es die letzten Punkte für den Rekordmeister aus Wien in diesem Spiel sein sollten. Sebastian Holzer hatte für die Grün-Gelben mit seiner Defense alles unter Kontrolle und die Offense der Hoppers drehte so richtig auf: Punkt um Punkt brachten die Gäste über die Homeplate im Ballpark Freudenau, darunter Homeruns von Carlos Rubio, Liam Vulcano und gleich zwei an der Zahl von Garrett Boes. Die Angriffsabteilung der Wiener hatte dem Nichts entgegenzusetzen und somit holten die Grasshoppers einen deutlichen 22:3-Auswärtssieg.

Traiskirchen Grasshoppers @ Vienna Metrostars – 3:2

Spiel 2 des Doubleheaders sollte dann deutlich spannender werden. Garrett Boes (Grasshoppers) gegen Zachary Potts (Metrostars) lautete das Duell der Legionärs-Pitcher. Beide Werfer erwischten einen mehr als soliden Tag und so stand es nach 3 Innings 1:1. Im Anschluss folgen sehenswerte Defense-Plays auf beiden Seiten und als es zum regulären Spielende nach 9 Spielabschnitten nach wie vor unverändert 1:1 stand, kam die Tie-Breaker-Regel zur Anwendung: In der nötigen Verlängerung brachte Jan Raunigger die beiden auf den Basen platzierten Runner der Hoppers mit einem Bunt in Scoring-Position. Dann Auftritt Niklas Fröhlich: Der 1st-Baseman der Hoppers donnerte den Ball weit genug ins Feld, dass beide Läufer die Punkte heimbrachten – 3:1 für Traiskirchen. Der zwischenzeitlich eingewechselte Jan Raunigger zeigte zuerst Nerven, als er einen Punkt der Wiener zuließ, die auf 3:2 verkürzten. Im Anschluss beendete er aber standesgemäß mit einem Strike-Out die Partie und die Spieler der Hoppers fielen sich in die Arme zumal mit diesen beiden Siegen die Türe zum Einzug ins Semifinale nun sperrangelweit offen steht.

Die Traiskirchner haben nun 2 Wochen frei, ehe es am letzten Juli-Wochenende nochmal auf einen langen road-trip ins Ländle zu den Dornbirn Indians geht. Bis zu diesen Spielen kann es gut sein, dass die Playoff-Qualifikation, abhängig von den Ergebnissen der Konkurrenten, bereits fest steht.