Am Samstag gingen die Finalspiele 3 und 4 der Best-of-Five-Serie in der Baseball-Bundesliga zwischen den Traiskirchen Grasshoppers und den Vienna Metrostars in Wien in Szene. Coronabedingt war der Ballpark Spenadlwiese auf 250 Zuschauer limitiert, doch diese waren erschienen, um die beiden Teams anzufeuern.

Nach dem unglücklichen Ende von Spiel 2, bei dem die Traiskirchner den vermeintlichen Sieg noch aus der Hand geben mussten, durfte man gespannt sein, wie es die beiden Teams angehen würden. Wie zu erwarten begann der Tag mit dem Pitcher-Duell Jakob Simonsen für die Metrostars gegen Tobias Kiefer für die Grasshoppers. Sowohl der Wiener als auch der Traiskirchner Werfer mussten zu Beginn Basehits abgeben, doch immer wieder hielten im Endeffekt die Verteidigungsreihen dicht, so dass es beim Stand von 0:0 bis ins 5. Inning ging. Dort legten zunächst die Gastgeber aus Wien vor: Ein Walk für Claus Seiser, ein Fehler in der Verteidigung der Hoppers, Basehit Dominik Löffler – 1:0. Alex Hilliard scorte im Anschluss auf einen Treffer von Peter Ferak zum 2:0 ehe ein Catch von Tobias Werner das Inning beendete. Wie so oft in dieser Saison folgte der Konter der Traiskirchner. Auf Singles von Philipp Eckel, Tobias Werner und Phillip Brenner kam ein Verteidigungsfehler der Metrostars und ließ die Grasshoppers anschreiben. Alexander Schiller wurde bei Bases loaded von einem Pitch getroffen – 2:2. Zu Beginn des 6. Spielabschnitts übernahm Oliver Pernet als Werfer und hatte anfangs mit Kontrollproblemen zu kämpfen. Nach einem schönen Schlag von Hilliard gingen die Wiener wieder in Führung, die durch einen Punkt von Seiser auf 4:2 anwuchs, ehe die Defense doch Zugriff bekam und dem Inning ein Ende bereitete. Während Simonsen auf Seiten der Gastgeber immer noch das Spiel für Wien kontrollierte, legte seine Offense unter anderem ein Double und später ein Single von Moritz Hackl nach, die den Spielstand auf 6:2 erhöhten. Traiskirchen steckte nicht auf und holte nach satten Schlägen von Niklas Fröhlich, Eckel und Heorhii Hvrytishvili auf 6:4 auf – doch mehr war nicht mehr drin. Die Metrostars erhöhten in der Serie auf 2:1-Siege und wollten nun das Finale an diesem Samstag zu Ende bringen.

Hvrytishvili stand als Werfer Thierry Letouzé gegenüber, als es ins Spiel 4 ging. Während die Gastgeber unbeschadet aus dem Eröffnungsinning kamen, hatte der Ukrainer im Dress der Hoppers am Anfang massiv zu kämpfen. Einem Double von Benjamin Salzmann folgte ein Triple von Richard Alzinger und somit stand es rasch 3:0 für die Metrostars. Wieder hielten die Gäste dagegen, als Brenner auf ein Double von Schiller scorte, doch im Gegenzug stellten die Metrostars den alten Abstand wieder her. Gegenzug Traiskirchen: Double von Eckel, der auf einen harten Schlag von Hvrytishvili scorte – Zwischenstand 4:2 zugunsten der Wiener. Bereits in Inning 3 sollte dann die Vorentscheidung zugunsten des Rekordmeisters fallen. Singles von Hackl, Letouzé, Seiser sowie Salzmann erhöhten auf 7:2, ein Rückstand von dem sich die Grasshoppers nicht mehr erholen sollten. Im 5. Inning gelang nach Basehits von Kiefer und Schiller ein weiterer Punkt für die Gäste und im 6. Spielabschnitt keimte kurz Hoffnung im Lager der Hoppers auf, als nach Singles von Koller und Diesner Eckel ein Double nachlegte, doch dieser 7:5-Zwischenstand sollte es dann für die Hoppers gewesen sein. Während seitens der Metrostars der Stand auf 9:5 erhöht wurde, war das Pulver der Traiskirchner verschossen. Nico Schadler ließ als Closer der Wiener nichts mehr anbrennen und brachte mit seiner Mannschaft den 15. Titel ins Trockene.

Dennoch: Trotz der verlorenen Finalserie dürfen die Grasshoppers auf die mit Abstand erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zurückblicken. Die Silbermedaille bedeutet die Krönung einer in jeder Hinsicht denkwürdigen Jubiläumssaison zum 30. Geburtstag des Vereins aus Niederösterreich.

Team 2020

(c) Yvonne Feichtinger

Bericht: Peter Feichtinger

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